„Die reaktionärste Einrichtung der Bundesrepublik ist die Kultusministerkonferenz; im Vergleich dazu ist der Vatikan noch weltoffen.“

In der Sendung „der Tag“ auf hr2 gab es gestern eine Interessante Sendung zum Thema Behinderung und Schule, die Ausgrenzung von Behinderten im Bildungssystem und die Engstirnigkeit vieler Kultusminister, integrative Schulwege zu gestalten.

Leider dient hier das Land Hessen als Negativbeispiel. Mich hat das ganze ganz schön geschockt. Aber was kann man schon erwarten, in einem Bundesland, dessen ehemalige Kultusministerin Religionsunterricht im Biologieunterricht für gut geheißen hat.

Hier also der Link zur Sendung:

Zitat: Helmut Kohl

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“Vorzeigebehinderungen”, Teil 2.

Körperlich Behinderte fahren immer Rollstuhl

Im ersten Teil ging es um Sehbehinderungen, hier geht es um motorisches. Der „Vorzeigebehinderte“ für motorische Einschränkungen ist meistens – genau – Rollstuhlfahrer. Warum?

Die Frage ist – meiner Meinung nach – einfach zu beantworten: Er ist am auffälligsten. Sein Hilfsmittel ist das größte (räumlich) und schränkt immer noch extrem ein: Treppen sind tabu, Rampen/Gefälle dürfen nicht zu stark sein.

Krücken sind auch ein beliebtes Hilfmittel, neben Gehstöcken, sind aber bei weitem nicht so sperrig wie ein Rollstuhl.